1. Modelltraining deaktivieren
Bei Free-, Go-, Plus- und Pro-Accounts: In den Einstellungen unter „Datenkontrollen“ die Option „Das Modell für alle verbessern“ abschalten. Alternativ den provisorischen Chat nutzen oder das Training über das OpenAI-Datenschutzportal untersagen.
2. Auftragsverarbeitung klären
Verarbeiten Sie personenbezogene Daten über KI im Auftrag, brauchen Sie einen AV-Vertrag mit dem Anbieter. Für ChatGPT Business, Enterprise und die API stellt OpenAI ein DPA bereit – für Free und Plus nicht.
3. Interne KI-Richtlinie
Legen Sie schriftlich fest: Welche Tools sind freigegeben? Welche Daten dürfen eingegeben werden? Sind private Accounts im Firmennetz erlaubt? Wer prüft KI-Ergebnisse vor dem Versand? Lassen Sie alle Nutzenden die Richtlinie bestätigen.
4. Schulung der Mitarbeitenden
Seit der KI-Verordnung sind Unternehmen verpflichtet, Personen, die KI-Systeme nutzen, angemessen zu schulen – zu Funktionsweise, Risiken und korrektem Umgang. Datenschutz, Urheberrecht und Kennzeichnungspflichten gehören dazu.
5. Technische Absicherung
Nutzen Sie wo möglich Business-Lizenzen, Zwei-Faktor-Authentifizierung, getrennte Firmen-Accounts und dokumentieren Sie den Einsatz. Bei umfangreicher Verarbeitung sensibler Daten kann eine Datenschutz-Folgenabschätzung erforderlich sein.